Mit dieser Kurzanleitung kannst du ganz einfach zu Hause deine Lederhose selber kürzen. Dazu benötigst du weder teure Hilfsmittel noch Erfahrung in der Lederverarbeitung.

Mit diesen 5 Hilfmitteln kannst du deine Lederhose einfach zu Hause selber kürzen:

  1. Ein Massband
  2. Ein Stift
  3. Eine Schere
  4. Haushaltsnähmaschine (normele Nadel und Nähfüßchen reichen)
  5. evtl. Kleber (geeignet für bewegliche Materialien, muss kein Lederkleber sein)

Und so gehst du vor

 # 1.Die richtige Hosenlänge finden

Erstmal solltest du dir darüber im Klaren sein, mit welcher Länge du deine Lederhose tragen möchtest. Falls du dir noch unser bist, kannst du hier in einem älteren  Artikel zu dem Thema nachlesen. Dort findest du hilfreiche Tipps.

Als nächstes solltest du dir überlegen, ob du die untere Saumkante offen, also mit Schnittkante haben möchtest, oder ob du lieber den Saum eingeschlagen haben möchtest. Dieses ist bei kürzeren Längen zu empfehlen, da die Saumkante so mehr Halt hat.

# 2.Anzeichnen der richtigen Länge

Auf der Rückseite der Hose (also dort, wo die Stoffseite ist) kannst du mit einem Stift die richtige Hosenlänge anzeichnen. Ich nehme dafür entweder einen Fineliner oder einen Kugelschreiber.

Wenn du den Saum eingeschlagen haben möchtest, solltest du 1,5 – 2cm Saumlänge dazugeben. Mit einer Schere kannst du die Länge nun entsprechend abschneiden.

# 3.Die Seitennähte sichern

Damit die Seitennähte nicht aufgehen, sollte eine Verriegelung an den Enden der Seitennaht gemacht werden. Dazu nähst du einfach mit einer handelsüblichen Nähmaschine ein paar mal vor und zurück.

Ein Teflonfuß oder eine Ledernadel sind dabei nicht nötig! Denn man näht auf der Stoffseite und somit wird das Material von der Maschine gut transportiert. Ein Teflonfuß benötigt man, wenn man auf der Lederseite nähen würde. Ein normales Füßchen würde am Leder kleben und es liesse sich nicht gut transportieren.

Zudem reicht eine normale Nähmaschinennadel vollkommen aus. Denn das Leder ist so dünn und weich, dass die Nadel ohne Probleme durch das Material sticht.

# 4. Den Saum umbügeln und fixieren

Wenn ein eingeschlagener Saum gewünscht ist, dann empfehle ich den Saum an der gewünschten Kante umzubügeln. Damit es keinen Abdruck des Bügeleisens gibt solltest du auf der linken Seite bügeln. Somit hast du schonmal eine schöne gerade Kante am Saum. Dieser wird nun mit Kleber befestigt. Es hat sich Kleber für bewegliche Materialien bewährt. Denn der Saum sollte später noch elastisch sein und nicht steif. Mein Tipp: Wenn du den Saum mit Kleber andrückst, dann dehne den Saum etwas dabei. Denn dann bleibt der Saum auch im späteren Zustand elastisch.

 

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